Schauspiel

 „Ich weiß, ich werde nicht sehr lange leben. Aber ist denn das traurig? Ist ein Fest schöner, weil es länger ist? Und mein Leben ist ein Fest, ein kurzes, intensives Fest.“

Dies schrieb die Malerin Paula Modersohn-Becker (1876-1907) im Sommer 1900 in ihr Tagebuch. Berauscht von der Malerei und besessen von dem Wunsch, Malerin zu werden, ging sie, trotz erheblicher Widerstände, zielstrebig ihren Weg, bevor sie kurz nach der Geburt ihres Kindes im Alter von 31 Jahren an einer Embolie starb.

Im Umfeld der „Paula“ wird der Zuschauer auch anderen Persönlichkeiten begegnen: dem Bildhauer Auguste Rodin, dem Dichter Carl Hauptmann, der Schriftstellerin Lou Andreas-Salomé, der Tänzerin Isadora Duncan und dem Dichter Rainer Maria Rilke, dessen Kindheit und Jugend auch szenisch dargestellt werden.

Das Schauspiel wird mit zahlreichen, bewegenden Liedern, darunter vier Vertonungen von Rilke-Gedichten, untermalt.